Reiche Privatwirtschaft, armer Staat: John Kenneth Galbraiths Gesellschaftskritik

Der Beitrag beleuchtet das Denken des US-Ökonomen John Kenneth Galbraith. Dabei wird gefragt, wie sich Galbraiths Staatsverständnis im Laufe der 1950er-, 1960er- und 1970er-Jahren veränderte und wie es von den Kritikern und Lesern aufgenommen wurde. Mithilfe von Rezensionen und Leserbriefen soll gezeigt werden, dass bei den Lesern die Zuversicht hinsichtlich eines aktiven Staats ab 1970er-Jahren zunehmend schwand – also just in der Zeit als neoliberale Argumente den wirtschaftspolitischen Diskurs stärker zu prägen begannen.

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