Narrative über Reichtum und Macht in Wissenschaft, Unterricht und Museum

mercredi, 5. juin
11:30 jusqu'à 13:00 heures
Salle KO2-F-174

Zu den zentralen Aspekten historischen Denkens gehören Narrative und Konzepte über Reichtum und Macht. Vorstellungen über das Wesen, die Verteilung und den Zusammenhang von Macht und Reichtum, über das Gegensatzpaar Armut und Reichtum sowie über zeitliche Veränderungen und Konstanten leiten historische Erzählungen in der Geschichtswissenschaft, in der Geschichtsdidaktik und Schule sowie in der öffentlichen Geschichtsvermittlung - insbesondere im Museum - an. Im Panel soll es um solche Narrative und ihre Wirkungsmacht, aber auch um Paradigmenwechsel gehen. Wer vertritt welche Narrative, wie werden sie tradiert oder sie verändern sich?

Der Kommentar wird die Ausführungen der drei Referate aufeinander beziehen und situieren: in einem möglichen Modell von Geschichtskultur als narrativem Raum mit unterschiedlichen Akteuren.

In der anschliessenden Diskussion sollen auch normative Fragen aufgeworfen und alternative Modelle diskutiert werden: Wie können Wissenschafter/innen, Lehrpersonen, Schüler/innen und Museumsfachleute in einen produktiven Dialog über Narrative und Normen zu Reichtum und Macht treten? Wie lassen sich dichotome und starre Konzepte und Narrative aufweichen und was für Alternativen gibt es, um zu neuen Einblicken in historische Prozesse und gesellschaftliche Spannungsfelder zu gelangen?

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