Berge kennen keine Grenzen. Schweizerische Berggebietspolitik in Kontext der Europäischen Integration um 1990

Um 1990 entbrannte eine kontroverse Diskussion um die Stellung der Schweiz im zunehmend integrierten Europa. Insbesondere das wirtschaftliche Zusammenwachsen der EG-Staaten brachte weitgehende Konsequenzen für die stark mit ihren Nachbarländern verflochtene Schweiz. In diesem Kontext lancierte 1989 die Internationale Alpenschutzkommission CIPRA mit der «Alpenkonvention» die Idee, die Zusammenarbeit zwischen Berggebieten mit einem internationalen Vertragswerk zu institutionalisieren. Auch die Schweiz engagierte sich in der Vorarbeit für die Konvention, sah sich aber bald zwischen den Interessen der Regionalentwicklung, der Wirtschaftspolitik und der Umweltanliegen im Clinch.

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